Biographie

„Ihr Spiel ist virtuos, hat Poesie und Raffinesse…“ (R. Frank, Pizzicato Magazin)

Anastasia Yasko – Pianistin, Musikwissenschaftlerin, Hochschuldozentin

Anastasia Yasko zählt zu den profilierten Pianistinnen ihrer Generation und verbindet eine internationale Konzertkarriere mit wissenschaftlicher Tätigkeit. Ihre künstlerische Ausbildung begann an der renommierten Gnessin-Musikschule in Moskau bei Prof. Tatiana Schklowskaja. Anschließend studierte sie am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium bei der legendären Pianistin Prof. Vera Gornostaeva und schloss ihr Studium 2014 mit Auszeichnung ab.

Ihre weitere künstlerische Entwicklung führte sie an die Universität Mozarteum Salzburg, wo sie bei Prof. Rolf Plagge das Masterstudium im Konzertfach Klavier mit höchster Auszeichnung absolvierte. Es folgte ein Postgraduate-Studium bei Prof. Jacques Rouvier. Im Jahr 2020 wurde ihr nach erfolgreicher Promotion an der Universität Mozarteum Salzburg der akademische Grad Doctor of Philosophy (Ph.D.) verliehen. Seit 2018 wirkt sie dort als Lektorin für Klavier (Konzertfach) und engagiert sich in der Ausbildung einer neuen Generation von Pianistinnen und Pianisten.

Als Solistin konzertiert Anastasia Yasko regelmäßig auf internationalen Bühnen in Europa und Asien. Gastspiele führten sie nach Russland, die Ukraine, Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Japan. Sie trat in bedeutenden Konzertsälen auf, darunter im berühmten Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, im Großen Saal der Nationalphilharmonie Warschau sowie im Großen Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg. Als Solistin arbeitete sie mit renommierten Orchestern zusammen, darunter dem Staatlichen Moskauer Jugendsinfonieorchester und dem Sinfonieorchester der Philharmonie Kharkiv. Im Rahmen der Salzburger Festspiele 2019 wurde sie als Preisträgerin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg präsentiert.

Als Pianistin und Musikwissenschaftlerin genießt Anastasia Yasko internationale Anerkennung nicht nur auf den Konzertpodien, sondern auch als Vermittlerin musikalischer Inhalte. Sie gab bereits viele Vorlesungs- und Gesprächskonzerte in Österreich, Deutschland und Spanien, bei denen sie ihre wissenschaftliche Expertise und ihre künstlerische Erfahrung zu einem einzigartigen Konzertformat verbindete. Darüber hinaus ist sie regelmäßig Gast renommierter europäischer Musikfestivals, darunter das De Klenge Maarnicher Festival (Luxemburg) und das Internationale Klavierfestival Hainfeld (Deutschland).

Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sich Anastasia Yasko intensiv der Erforschung der Klaviermusik des 20. Jahrhunderts. Ihre wissenschaftliche Arbeit mündete in der 2024 im Waxmann Verlag erschienenen Monografie „Die Klaviersonate in Russland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“, die als bedeutender Beitrag zur internationalen Klavierforschung gilt.

Auch ihre Diskografie fand internationale Beachtung. Ihr Debütalbum „20th Century Russian Piano Sonatas“ (ARS Produktion, 2021) wurde in zwei Kategorien für den Opus Klassik nominiert. Es folgten „Chopin Piano Works“ (ARS Produktion, 2023), ebenfalls zweifach für den Opus Klassik nominiert, sowie „20th Century Russian Piano Sonatas Vol. 2“ (ARS Produktion, 2025), das erneut eine Nominierung für den renommierten Preis erhielt.


Preise und Auszeichnungen:

Anastasia Yasko ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Zu ihren wichtigsten Auszeichnungen zählen: 1. Preis beim “Internationalen Igumnow Wettbewerb” (Lipetsk, Russland, 2005), 1. Preis beim „Festival der romantischen Musik für junge Musiker” (Moskau, Russland, 2008), 3. Preis beim „9th Internationalen Vladimir Krainew Wettbewerb“ (Kharkiv, Ukraine, 2008), 3. Preis beim Internationalen „Flame“ Wettbewerb (Paris, France, 2012), 1. Preis beim “Ennio Porrino“ Internationalen Klavierwettbewerb (Cagliari, Italien, 2013), 4. Preis beim Internationalen “Mauro Paolo Monopoli“ Klavierwettbewerb (Barletta, Italien, 2016), den 3. Preis, “Iberia-Preis“ und einen Recital Preis beim „Marbella Internationalen Klavierwettbewerb“ (Marbella, Spanien, 2018), 1. Preis sowie zwei speziale Preise für die beste Interpretation der Chopins und Bachs Musik beim „Carles & Sophia International Piano Competition“ (Spanien, 2023) u.a.