{"id":78,"date":"2021-11-22T00:29:15","date_gmt":"2021-11-22T00:29:15","guid":{"rendered":"https:\/\/anastasiayasko.com\/?post_type=press_article&#038;p=78"},"modified":"2021-11-24T23:42:35","modified_gmt":"2021-11-24T23:42:35","slug":"klassik-zu-gast-bei-coppeneur-faszination-spanien-mit-der-pianistin-anastasia-yasko","status":"publish","type":"press_article","link":"https:\/\/anastasiayasko.com\/en\/press-article\/klassik-zu-gast-bei-coppeneur-faszination-spanien-mit-der-pianistin-anastasia-yasko\/","title":{"rendered":"Klassik zu Gast bei Coppeneur: Faszination Spanien mit der Pianistin Anastasia Yasko"},"content":{"rendered":"\n<p>Die junge, russische K\u00fcnstlerin (27 Jahre) gewann sehr schnell die Sympathien des Publikums durch ihr dezentes Auftreten bei bester B\u00fchnenpr\u00e4senz. Ihre Ausbildung am ber\u00fchmten Tschaikowsky Konservatorium in Moskau und an der Universit\u00e4t Mozarteum Salzburg (jeweils mit Auszeichnung) und eine Reihe internationaler Preise waren der Grundstein f\u00fcr eine souver\u00e4ne technische und stilistische Programmpr\u00e4sentation mit dem L\u00e4nderschwerpunkt \u201eSpanien\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Anastasia Yasko gelang es durch ihre Programmauswahl die zahlreichen Konzertbesucher auf eine spanisch-s\u00fcdamerikanische Klangwelt einzustimmen und eineinhalb Stunden auf eine spannende musikalische Reise mitzunehmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Einzelnen hatte das Programm folgenden Bezug zu Spanien: Frederic Chopin\u00b4s Sonate h-Moll Op.58 Nr.3 hatte bei aller dramatischen Stimmung fast philosophische Klangbotschaften. Chopin verbrachte den Winter 1838\/39 mit der franz\u00f6sischen Schriftstellerin und Feministin George Sand eine gesundheitlich schwierige Zeit auf Mallorca.<\/p>\n\n\n\n<p>Domenico Scarlatti, der Italiener, der lange Zeit in Spanien lebte, wurde mit zwei Sonaten (d-Moll L.108 und L.422) eindrucksvoll pr\u00e4sentiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein St\u00fcck aus dem Klavierzyklus \u201cGoyescas\u201e (nach Fransico de Goya) von Enrique Granados basierte zum Teil auf dem popul\u00e4ren Lied \u201cB\u00e9same Mucho&#8220;, in dem Granados in melancholisch, romantischer Weise die Stimme der Nachtigall zu Entfaltung bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sergej Rachmaninow durfte nat\u00fcrlich nicht fehlen. Die selten gespielten Variationen \u00fcber ein Thema von Corelli Op.42 (bei dem musikhistorisch nachgewiesen ist, dass Corelli nicht die Vorlage lieferte) meisterte Yasko technisch und interpretativ brillant. Ganz russische Schule!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Publikum war \u00fcber die Dauer des Konzertes in Anastasias Bann gezogen. Lang anhaltender Beifall war ihr gewiss. Die Einladung, wieder nach Bad Honnef zu kommen, haben die K\u00fcnstlerin und das Publikum gleicherma\u00dfen erfreut.<\/p>\n","protected":false},"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/anastasiayasko.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/press_article\/78"}],"collection":[{"href":"https:\/\/anastasiayasko.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/press_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/anastasiayasko.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/press_article"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/anastasiayasko.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}